Flugkraft Fotoausstellung „Eine Krankheit - Tausend Gesichter“ aktuell in Bad Zwischenahn in der Reha Klinik am Meer und in Dortmund auf dem Flughafen! Ab Oktober auch in Hamburg auf dem Flughafen!

Kurz gesagt

Flugkraft ist eine Organisation die individuelle Hilfen für Krebskranke anbietet. Hauptsächlich betreuen wir Familien mit krebskranken Kindern. Aber auch Frauen, die sehr extrem unter dieser Krankheit leiden, bieten wir eine Möglichkeit, wieder zu sich selbst zu finden. Über 100 ehrenamtliche Helfer bilden das Herz einer Organisation, die aus dem privaten Bereich, eher zufällig entstanden ist. Flugkraft ist seit 2015 eine gemeinnützige Gesellschaft mbH mit 4 Gesellschaftern. Um die Gemeinnützigkeit nicht zu verlieren, werden wir regelmäßig kontrolliert und müssen regelmässig Rechenschaft über Einnahmen und Ausgaben ablegen. Eine gGmbH darf keinen Profit machen und muss ihre Einnahmen direkt weitergeben, was wir sehr gerne und natürlich diskret machen. Die Familien möchten meistens nicht, dass jemand weiß, dass sie Hilfen in Anspruch nehmen müssen. Wir versuchen die Privatsphären zu schützen und berichten nur über die Fälle, die dieses schriftlich bestätigt haben.

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Als Hobbyfotografin wurde Marina Proksch - Park 2013 von ihrer Freundin gefragt, ob sie ihre Tochter fotografisch begleiten könnte. Seitdem hat sie über 200 Familien fotografisch begleitet und unzählige Erwachsene. Auch 31 Menschen auf ihrem letzten Weg. Bei ihren Besuchen erfährt sie hautnah, wo Hilfe benötig wird. In den 5 Jahren ist  viel passiert und Flugkraft entwickelt sich immer weiter. Wir stehen in Kontakt zu den Kliniken, denen wir Fotoboxen zur Therapieunterstützung zur Verfügung stellen, denn für die Kinder ist es sehr wichtig Vertrauen zu sich selbst zu haben. Mit den Fotoboxen können sie ihre Emotionen in therapeutischer Begleitung einfangen, um die Erkrankung leichter zu verarbeiten. Alle Kinderkliniken bundesweit, sollen so eine Flugkraft Fotobox bekommen, dafür benötigen wir finanzielle Mittel. Wir betreuen viele Kinder die nach der Leukämie (Blutkrebserkrankung) Probleme mit ihren Knochen haben. Denen bieten wir ein Bemer Therapiegerät, welches nicht von der Krankenkasse übernommen wird. Auch diese sind sehr teuer in der Anschaffung. Jeder Familie helfen wir individuell. Von der Wunscherfüllung, über Operationen bis hin zur Unterstützung bei Beerdigungen. Wir helfen beim Rasenmähen oder renovieren. Wir versuchen den Eltern und den Betroffenen unnötige Sorgen abzunehmen ohne aufdringlich zu wirken. Eine Heilpraktikerin für Psychotherapie hat von morgens bis abends ein offenes Ohr an der kostenlosen Hotline, um auch anonym bei Problemen helfen zu können. Ob es nur das Zuhören ist, oder ein Hilfeschrei, weil man einfach mit dieser Machtlosigkeit nicht klar kommt. Wir sind da.

Mit den Fotoausstellungen wollen wir aufklären. Jeder soll sehen, wie mutig die Betroffenen zeigen, dass es einfach wichtig ist zur Vorsorge zu gehen. Ob zur Darmkrebsvorsorge, oder zur Mammographie! Krebsvorsorge sollte höchste Priorität haben. Rund 500 000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an Krebs. Ca. jeder 4. Todesfall ist in Deutschland Krebs bedingt. (laut Krebsinformationsdienst)

Aber wer die Diagnose Krebs bekommen hat, soll nicht direkt verzweifeln. Die Forschung ist inzwischen so weit, dass viele Krebsarten sehr gute Heilungschancen haben. Eins stimmt, nach der Krebserkrankung ist nichts wie vorher, aber es muss nicht heißen, dass alles schlechter ist. Viele sehen die Krebserkrankung auch als Neuanfang. Man lernt starke Menschen kennen, man wächst über sich hinaus, man sieht das Leben vielleicht aus einem anderen Blickwinkel. Flugkraft soll auch Hoffnung bedeuten. Man ist nicht allein. Viele Kinder die wir begleiten erzählen wir von einander, sodass sie merken, es gibt noch viel mehr die so sind wie sie. Auch die betroffenen Frauen lernen bei den Flugkraft Workshops viele andere Frauen kennen und es wachsen Freundschaften.

Viele Betroffene möchten auch im Team helfen und ziehen die Kraft aus dem "Einanderhelfen" Denn "Helfen macht glücklich" sagen sie. Krebskranke möchten kein Mitleid. Sie möchten in den Arm genommen werden. Sie möchten jemand, der neben ihnen sitzt und mitweint. Sie möchten jemanden der mitkämpft und der zeigt, dass er da ist.

Zeigen Sie, dass Sie da sind und unterstützen Sie uns bei unserer Arbeit.

#gemeinsamgegenKrebs