Flugkraft Fotoausstellung „Eine Krankheit - Tausend Gesichter“ aktuell dauerhaft in Bad Zwischenahn und Flughafen Dortmund 

Ärztestimmen

Zwei Ärzte zu FLUGKRAFT:

Die Macht der Bilder oder: Die Schönheit liegt im Auge der Betrachter

iiiiiOnkologisch erkrankte Kinder und Jugendliche erleben ein häufiges Auf und Ab ihrer Gefühle. Sie haben Angst, sind wütend, verzweifelt, sind frustriert, deprimiert. Sie schöpfen Hoffnung, erhalten Unterstützung von Freunden und ihrer Familie, machen sich selbst Mut. Dieses "sich selbst Mut machen" ist ungemein wichtig und kann maßgeblich zum positiven Verlauf der - häufig langwierigen - Therapie beitragen. Sich selbst Mut zu machen ist nicht einfach. Gerade dann nicht, wenn das äußere Erscheinungsbild so von dem gewohnten abweicht. Die Veränderung der Haut und Hautfarbe, das rund gewordene Gesicht, die ausfallenden Haare … all das gehört nicht zu unserer standardisierten Vorstellung von "Schönheit". Wie also macht man sich selbst Mut, wenn augenscheinlich und selbst das Äußere so dagegen spricht? Eine wunderbare Möglichkeit ist es, sich beim "Mut machen" helfen zu lassen. Ein Perspektivwechsel ist eine Möglichkeit: wie sehen mich andere Menschen? Wie sieht mich das "Kameraauge"? Erst die Wahrnehmung Dritter eröffnet die Möglichkeit die Eigenwahrnehmung neu zu erleben. Diese positiv korrigierte Eigenwahrnehmung kann wiederum Mut machen, das Selbstbewusstsein fördern und dazu motivieren Herausforderungen kraftvoller anzunehmen. Was liegt da also näher, sich über die eigenen Fotos wieder selbst näher zu kommen, sich zu identifizieren und sich selbst auch wieder schön zu finden? Diese Eigenwahrnehmung begleitet somit positiv den Krankheitsverlauf und möglichen Heilungsprozess.

Den Ansatz, den #Flugkraft wählt, halten wir für zutiefst sinnvoll und positiv wirksam in der Begleitung unserer medizinischen Behandlung und therapeutischen Versorgung.

Frau Dr Klein
und Dr med Benedikt Bernbeck
aus dem Klinikum Dortmund